Elektromotor die Bauformgalerie
Elektromotor die Bauformgalerie - die 7 Grundbauformen

Elektromotor – die Bauformgalerie nach IEC

Die Bauformgalerie für Elektromotoren zeigt die wichtigsten IEC-genormten Bauformen und Kombibauformen. Neben der gängigen Bezeichnung Bauform wird im Alltag auch häufig von der Bauart gesprochen. Beide Begriffe meinen dasselbe und werden im Folgenden gleichwertig verwendet.

Besonders wichtig ist die korrekte Identifikation der Bauform, da bereits kleine Unterschiede – etwa zwischen B5 und B14gr. – darüber entscheiden, ob ein Ersatzmotor mechanisch kompatibel ist oder nicht.


Bauform B3 – Fußbauform (IEC I33)

Die Bauform B3, auch Fußmotor genannt, ist die am häufigsten eingesetzte Elektromotor-Bauform.

Typische Merkmale:

  • Zwei Fußleisten links und rechts

  • Insgesamt vier Befestigungsbohrungen

  • Alternativ vier einzelne Füße

Die IEC-Norm definiert die Abstände exakt. Dadurch ist ein Austausch problemlos möglich:
Ein IEC 100 L Elektromotor kann mechanisch durch einen anderen IEC 100 L Ersatzmotor ersetzt werden.

Wichtiger Montagehinweis:
Bei vier einzelnen Füßen ist eine plane Montagefläche zwingend erforderlich. Andernfalls kann es beim Anziehen der Schrauben zum Bruch eines Fußes kommen.
Bei angegossenen Füßen bedeutet dies meist einen wirtschaftlichen Totalschaden.


Bauform B5 – Flanschmotor mit großem Flanschring

Die Bauform B5 ist die zweithäufigste Bauart und wird als Flanschmotor mit großem Flanschring bezeichnet.

Kennzeichen:

  • Großer umlaufender Flanschring

  • Befestigung über einen Gegenflansch

  • Häufig im Pumpen- und Anlagenbau

Befestigung je nach Motorgröße:

  • Kleine Motoren: 4 Durchgangsbohrungen

  • Große Motoren: 8 Durchgangsbohrungen

  • Sehr große Motoren: zusätzlicher Stützfuß empfohlen

➡ Für hohe Lasten wird die Kombibauform B35 empfohlen.


Bauform B14 – Flanschbauformen im Überblick

Die Bauform B14 existiert in zwei Varianten, die häufig verwechselt werden.

B14gr. – großer B14-Flansch mit Ring

  • Flanschring vorhanden (kleiner als bei B5)

  • Vier Gewindebohrungen

  • Keine Durchgangsbohrungen

👉 Der Motor wird an den Gegenflansch herangezogen, nicht durchgesteckt verschraubt.


B14kl. – kleiner B14-Flansch ohne Ring

  • Kein Flanschring

  • Flanschdurchmesser etwa Motorgehäusegröße

  • Vier Gewindebohrungen zur Befestigung

Achtung bei der Schraubenlänge:
Zu lange Schrauben können die Wicklung beschädigen oder den Wickelkopf zerstören.
Bereits leichtes Kratzen an den Kupferdrähten führt häufig zum irreparablen Motorschaden.


Kombinationsbauformen von Elektromotoren

Aus den Grundbauformen ergeben sich folgende Kombibauarten:

  • B35 → Fußbauform B3 + Flansch B5

  • B34gr. → Fußbauform B3 + Flansch B14gr.

  • B34kl. → Fußbauform B3 + Flansch B14kl.

Diese Kombinationen bieten zusätzliche Flexibilität bei der Montage.


Fazit: Welche Elektromotor-Bauform ist die richtige?

Grundbauformen:

  • B3

  • B5

  • B14gr.

  • B14kl.

Kombibauformen:

  • B35

  • B34gr.

  • B34kl.

Diese Bauformen decken den Großteil aller industriellen Anwendungen ab.
Bei Sonderlösungen oder Unsicherheiten empfiehlt sich eine fachliche Beratung.

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(960) Elektromotor die Bauformgalerie

Elektromotor die Bauformgalerie zeigt die sieben Grundbauformen. Nun, es gibt natürlich noch jede Menge anderer Bauformen, viele sagen auch Bauart dazu. Im weiteren Verlauf unserer kurzen (…-gerechten) Info nehmen wir deshalb kurzerhand beide Begriffe. Dazu haben wir natürlich die nötigen Bilder und Icons dazu. Am kritischsten sind die Bauform B5 und B14 gr. auseinanderzuhalten. Ein kleines Detail entscheidet, ob der Ersatzmotor verwendbar ist oder halt auch nicht. Fangen wir mit der häufigsten und deshalb bekanntesten Bauform, der I33 Fußbauart an. Meistens sind zwei Füße an den Seiten links und rechts mit vier Bohrungen. Manschettenhersteller bevorzugen vier einzelne Füße anstatt der beiden Fußleisten. Ob so oder so, die IEC-Norm legt die Abstände fest. Somit passt es, ein IEC 100 L durchgebrannter E-Motor kann durch einen IEC 100 L Ersatzmotor ausgetauscht werden, zumindest von der Mechanik her. Vorsicht ist geboten, gerade wenn es vier einzelne Füße sind, sie anzuschrauben auf einer nicht (planen???) Fläche. Resultat ist dann ein hörbares „Knack“, damit ist ein Fuß abgebrochen. Bei angegossenen Füßen kann der E-Motor damit in den Schrott. Also Vorsicht. Danach kommt n der Anwendungshäufigkeit der B5-Flanschmotor Bauart Flansch, mit dem großen Flanschring als Merkmal. In diesem Fall wird der E-Motor nicht auf eine plane Fläche, was auch möglich ist und bei den Lüfter(Leuten??) häufig angewendet wird, geschraubt, sondern mit einem Gegenflansch verschraubt. Kennen Sie eventuell von Pumpen her oder auch von den Rohrleitungen der chemischen Industrie. B5, Bauart Flansch mit großem Ring, „der große Flansch“ sagen die Fachleute. Vier Durchsteckbohrungen bei den kleinen E-Motoren halten das Eigengewicht des E-Motors. Die großen Motoren benötigen acht Bohrungen. Die ganz großen benötigen einen kleinen Stützfuß. Deshalb sollten die ganz großen E-Motoren sicherheitshalber die Kombibauform B35 nutzen. Die nächste Bauform umfasst die B14-Flansche, zwei Variationen gibt es. Den großen B14, ebenso benannt B14g., und den kleineren (kleiner Flanschdurchmesser) mit einem ebenfalls B14-Flansch, halt B14kl. bezeichnet. Der Unterschied ist der Ring und ohne Ring. B14gr. hat einen Flanschring, der bedeutend kleiner ist als beim B5. Und – und das Wesentliche zum B5, der B14 groß hat Gewinde, (…..-Löcher), wesentlich …. Nicht durchbohrbar. Vier Bohrungen mit Gewinde werden genutzt, um den E-Motor an den Gegenflansch heranzuziehen und festzuschrauben. Fehlt noch der letzte Flansch, der B14, der kleinere der beiden (drei) Flanschausführungen. Er hat die Charakteristik, ohne Ring, d. h. eine Flanschfläche etwas kleiner als der E-Motorkörper, halt ohne einen jeglichen Ring. Auch da sind vier Gewindebohrungen für die Befestigung Flansch am Gegenflansch oder auch nur an einem einfachen Blick mit einer Bohrung für die Welle. Vorsicht ist geboten bei der Montage, die Tiefe der Bohrungen ist nicht begrenzt, es wäre nicht der erste E-Motor, bei dem die Wicklung zerstört wird, einfach weil zu lange Schrauben in den Flansch hineingeschraubt wurden. Im ungünstigsten Fall gehen die Schrauben direkt in den Wickelkopf hinein. Etwas (ge….) gehen die Schrauben entlang der Wickeldrähte, aber das Entlangkratzen an den Kupferdrähten genügt ebenfalls, dass der E-Motor defekt ist, nicht mehr zu retten ist. Motortod. Vier Bauformen, die das Wesentliche abdecken. Aus diesen vier Bauformen kombiniert die drei Kombinationsbauformen B35, der mit dem Fuß und dem großen Flansch-Ring. Der nächste Kombi in der Reihe ist der B34 gr., d. h. der B3-Fuß mit dem mittleren Flansch, halt dem B14gr. mit kleinem Ring. Bleibt noch der letzte in der Kombireihe B34kl. Der Fußmotor mit dem Flansch B14kl. davor. Die Flansche und die Fußbauform sind ja oben im Text beschrieben. Zusammenfassend sei gesagt, vier Grundbauformen B3, B5, B14gr., B14kl., kombiniert die Fußbauform B3 mit den Flanschen B35, B34gr. und B34kl. decken die meisten Möglichkeiten ab. Geht etwas mechanisch oder elektrisch darüber hinaus, wird es komplex, dann einfach bei AQ Pluss Motoren anfragen. Nachfragemöglichkeit einfach nutzen!

 

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(960) Elektromotor die Bauformgalerie

 

 

 

Ps.:


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