Elektromotor zu spät der Schutz

(938) Elektromotor – zu spät der Schutz

 

Kommt der Schutz zu spät, lautet die Strafe 
meistens: Motortod.

Selbst wenn es zwei- oder dreimal noch gut
geht – irgendwann ist endgültig Schluss.

Bekommen wir durchgebrannte Elektromotoren
zur Reparatur, speziell solche ohne passenden
Ersatz, hören wir oft den Satz:

„Ich hatte doch einen Motorschutzschalter –
und trotzdem ist der Elektromotor
durchgebrannt.“

Zeit für eine Klarstellung.

Was bedeutet „Reparatur bei AQ Pluss Motoren“?

Wenn wir von Reparatur sprechen, meint das
den Elektromaschinenbau-Bereich von
AQ Pluss Motoren.

Wir reparieren:

  • Drehstrommotoren

  • Einphasenmotoren

  • Kollektormotoren (DC-Motoren)

Spezialist für nicht ersetzbare Elektromotoren

Viele der Motoren, die wir instand setzen,
sind nicht ersetzbar.

Genau darauf hat sich AQ Pluss Motoren
spezialisiert:
auf die Instandsetzung von Elektromotoren,
für die es keinen passenden Ersatz mehr gibt.

Motorschutzschalter – warum er zu spät kommt

Der Motorschutzschalter passt perfekt zum
Thema „Elektromotor – zu spät der Schutz“.

In Physik und Technik passiert nichts
sofort. Alles benötigt Zeit.

Beim Motorschutzschalter bedeutet das:

  • Strom steigt an

  • Bi-Metall erwärmt sich

  • Bi-Metall biegt sich

  • Hebel wird bewegt

  • Sprungmechanik löst aus

  • Kontakte trennen den Motor

Jeder einzelne Schritt kostet Zeit.

Diese sogenannten Totzeiten liegen zwar
im Millisekundenbereich – sie addieren sich
aber zu einer Reaktionszeit.

Und diese Zeit kann zu lang sein.

Wenn die Wicklung schneller ist als der Schutz

Während der Motorschutzschalter reagiert,
kann die Wicklung bereits überhitzen.

Die Folge:

  • Isolierung geschädigt

  • Wicklungsdurchschlag

  • Motor zerstört

Erst danach trennt der Schutz den Motor
vom Netz.

PTC – der effizienteste Motorschutz

Der effektivste Schutz für Elektromotoren
sind Kaltleitertemperaturfühler (PTC).

Die Schutzwirkung liegt erfahrungsgemäß
bei etwa 95 bis 98 Prozent.

Mit einem Doppelsatz PTC lässt sich
die Sicherheit weiter erhöhen.

Zweistufiger PTC-Schutz – so funktioniert er

Ein Drillingssatz PTC wird in die
Wicklung integriert und dient als
Vorwarnung.

Ein zweiter Drillingssatz wird mit höherer
Ansprechtemperatur eingesetzt und schaltet
den Motor ab.

Praxisbeispiel

  • Isolationsklasse F: 155 °C zulässig

  • Standardauslegung Klasse B: 130 °C

PTC 1 (130 °C):
Vorwarnung – kritischer Temperaturbereich
erreicht. Ursache prüfen.

PTC 2 (155 °C):
Abschaltung – Schutz vor Zerstörung.

PTO – der Zwischenweg

Für den mittleren Leistungsbereich gibt es
PTO-Kontakte.

Das sind Bi-Metall-Öffnerkontakte, ebenfalls
als Drillingssatz.

Sie werden in die Steuerleitung eingebunden:

  • Motor zu heiß

  • PTO öffnet

  • Steuerung trennt Motor vom Netz

Einfach, wirkungsvoll, schneller als der
Motorschutzschalter allein.

Fazit: Schutz passend zur Motorgröße wählen

  • Kleine, einfache Motoren:
    Motorschutzschalter oft ausreichend

  • Größere, teure Motoren:
    PTC dringend empfohlen

  • Mittlerer Bereich:
    PTO als sinnvolle Lösung

Jetzt Sicherheit mit PTO oder PTC nutzen!

Nutzen bringt Nutzen.
AQ Pluss Motoren nutzen!

 

 

 

 

Vorlagetext für KI Auslegung oben:

(938) Elektromotor zu spät der Schutz

Elektromotor zu spät der Schutz, die Strafe ist meistens der Motortod. Selbst wenn es zwei- bis dreimal noch gut geht, irgendwann ist dann trotzdem Ende, Motortod. Bekommen wir durchgebrannte Elektromotoren zur Reparatur, speziell die, für die es keinen passenden Ersatz gibt, dann hören wir oft das Argument: „Ich hatte doch einen Motorschutzschalter, und trotzdem ist der Elektromotor durchgebrannt.“ Drei Dinge eventuell zur Klarstellung:

  1. Bekommen wir zur Reparatur“, das bedeutet, der Elektromaschinenbau-Bereich von AQ Pluss Motoren repariert Drehstrommotoren, Einphasenmotoren und Kollektormotoren (DC-Motoren).

  2. Für die es keinen passenden Ersatz gibt“, AQ Pluss Motoren hat sich auf diese nicht ersetzbaren E-Motoren spezialisiert, für deren Instandsetzung.

  3. Ich hatte doch einen Motorschutzschalter“, das dritte passt hier zu unserem Thema „Elektromotor zu spät der Schutz“.

 

In der Natur bzw. Physik geht alles nicht gleich und sofort. Immer sind Zeitfenster gesetzt, einfach durch Materialreaktionen. Beim Motorschutzschalter muss also der Strom hoch sein, dass sich das Bi-Metall erwärmt, dann biegt, dann einen Hebel betätigt, dann ein Sprunggelenk auslöst, das die drei Schalter trennt. Nicht vergessen, der Schaltweg der Kontakte kostet auch Zeit. Vieles liegt im Millisekunden-Bereich. Aber diese „Totzeiten“ addieren sich zu einer Reaktionszeit. Diese Zeit kann lange werden, zu lange. Da ist die E-Motorwicklung schon so heiß geworden, dass die Wicklung durchschlägt – die Sicherung trennt den E-Motor vom Netz. Am effizientesten ist der Schutz mit Kaltleitertemperaturfühler (PTC). Die Effizienz des Schutzes liegt bei ca. 95 – 98 Prozent, schätze ich. Etwas anheben auf die 98 Prozent lässt sich die Schutzwirkung durch einen Doppelsatz an PTC (Kaltleitern). Ein Drillingssatz kommt an jede Wicklung, zur Vorwarnung ein PTC. Der meldet, dass die Motorwicklung in einen kritischen Temperaturbereich kommt. Ein zweiter Drillingssatz kommt daneben, die Ansprechtemperatur etwas höher gewählt, trennt dann den E-Motor vom Netz. Ein Beispiel dazu: Eine Isolationsklasse Wicklung verträgt gut die 155 Grad Celsius. Die Auslastung des E-Motors ist nach Standard Isolationsklasse B, d. h. 130 Grad Celsius Wicklungstemperatur, ausgelegt. Auf diese 130 Grad Celsius ist die Vorwarnung (PTC 130 Grad Celsius NAT) ausgelegt. Kommt der E-Motor jetzt an seine 130 Grad Celsius-Grenze, dann meldet eine Überwachung „Gefahr“. Es ist jetzt Zeit, zu prüfen, was los ist. Eventuell ist es nur eine Verschmutzung der Kühlung. Wird die kleine Störung beseitigt, ok. Wird die Störung, zum Beispiel Verschmutzung, nicht beseitigt und die Erwärmung des E-Motors nimmt weiter zu, dann kommt der Hitzeschutz „F“ mit 155 Grad Celsius zum (Ansprechen?), er schützt den E-Motor jetzt vor der Zerstörung. Zurück zum Motorschutzschalter, für einfache kleine E-Motoren genügt das. Für größere teurere E-Motoren ist es besser, PTC (Kaltleiter) einzusetzen. Einen Zwischenbereich decken noch PTO ab. Das sind kleine Bi-Metallkontakte, ebenfalls als Drillingssatz. Diese PTO sind als Öffnerkontakte in die Auslöseleitung der Steuerelemente des E-Motors eingeschleift. Das bedeutet, E-Motor zu heiß, PTC geht auf, Schutzschalter für den E-Motor trennt vom Netz – aus.

Jetzt Sicherheit PTO oder PTC nutzen!

 

Nutzen bringt Nutzen! AQ Pluss Motoren nutzen!

 

 

 

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