Elektromotor – machen, wickeln, lagernElektromotor – machen, wickeln, lagern
Die eigentliche Reparatur eines Elektromotors – meist eines Drehstrommotors – lässt sich auf drei Kernbereiche reduzieren:
👉 Wicklung erneuern
👉 Lager prüfen und ersetzen
👉 Schäden fachgerecht analysieren
Einfach gesagt: machen, wickeln, lagern.
1. Wicklung erneuern – aber richtig
Ist die Kupferwicklung durchgebrannt, werden die Kupferspulen vollständig erneuert.
Manche fragen:
„Reicht es nicht, nur die defekte Phase neu zu wickeln?“
Die klare Antwort lautet: Nein.
Warum?
Bei Fehlern wie Zweiphasenlauf entsteht eine massive Teilüberhitzung.
Diese schädigt den Isolationslack der gesamten Wicklung.
Zudem sind die Wicklungen mechanisch und elektrisch miteinander verschlungen (z. B. 3×2, 3×4 oder 3×6 Stränge).
Eine Teilreparatur wäre technisch unsauber und nicht dauerhaft haltbar.
Zur Entfernung der alten Wicklung nutzen wir beispielsweise die Pyrolyse.
Dabei wird die Wicklung thermisch gelöst, sodass die Drähte nahezu blank aus dem Stator entfernt werden können. Erst danach beginnt der Neuaufbau.
Wickeln bedeutet konkret:
Kupferdrähte exakt berechnen und auf einer Wickelmaschine formen
Spulen fachgerecht in die Statornuten einlegen
isolieren, verschalten, tränken und aushärten
Das ist eine klar definierte Arbeit mit klarer Kostenstruktur – dem Wickelpreis.
2. Lager – das häufigste Verschleißteil
Meist sind es Kugellager, die ersetzt werden müssen.
Bei größeren Elektromotoren sitzt auf der Antriebsseite häufig ein Zylinderrollenlager, um höhere Radialkräfte aufzunehmen.
Beispiel:
Zu viele oder zu stark gespannte Keilriemen erzeugen hohe Querkräfte.
Ein normales Kugellager ist dafür oft nicht ausgelegt.
Aber Vorsicht bei Schnelllösungen wie:
„Dann bauen wir eben ein stärkeres Lager ein.“
So einfach ist es nicht:
Ist das Lager zu schwach → frühzeitiger Ausfall
Ist es falsch dimensioniert → Schäden an anderer Stelle
Falsche Lagerkombinationen können neue Probleme erzeugen
Hier ist technische Auslegung gefragt – keine Improvisation.
3. Frequenzumrichter und Lagerschäden
Ein weiteres Thema bei großen Motoren ist der Frequenzumrichterbetrieb (FU).
Der FU speist den Motor anders als das Netz.
Dabei können sogenannte vagabundierende Ströme entstehen.
Diese führen zu:
Stromdurchgang durch das Lager
Mikroschäden an den Laufbahnen
typischem „Pitting“
vorzeitigem Lagerausfall
Die Lösung:
👉 Ein isoliertes Lager auf der Nicht-Antriebsseite (B-Lager)
Dieses unterbricht den schädlichen Stromfluss –
Problem gelöst.
Fazit: Elektromotor reparieren heißt Facharbeit
„Elektromotor machen, wickeln, lagern“ klingt einfach.
In der Praxis steckt dahinter:
technische Analyse
saubere Wicklungsberechnung
korrekte Lagerauswahl
fundiertes Wissen über Last- und FU-Betrieb
Der Wickelpreis ist kalkulierbar –
die Qualität entscheidet über die Lebensdauer.
Sind noch Fragen offen?
Sehr wahrscheinlich – denn so einfach ist es eben nicht.
👉 Einfach die Kontaktmöglichkeiten nutzen!
Nutzen bringt Nutzen!
AQ Pluss Motoren nutzen!
Hier der Vorlagetext für KI Version oben:
(995) Elektromotor – machen, wickeln, lagern
Elektromotor – machen, wickeln, lagern, halt die durchgebrannte Kupferwicklung (Kupferspulen) erneuern. Die Lager, meistens Kugellager, bei den großen E-Motoren sind schon mal vorne Zylinderrollenlager drinnen. Haben Sie zu viele Keilriemen auf der E-Motorwelle, dann schafft den (Querzug?) ein Kugellager nicht mehr. Doch Vorsicht, der allgemeine Spruch: „Da machen wir halt verstärkte Lager rein.“ kann nach hinten losgehen. So einfach ist es nicht. Ist es zu wenig, geht das Zylinderrollenlager kaputt, ist es zu viel, geht das Kugellager kaputt. Einfach nach der Technik fragen, dann sollte es funktionieren. Drittes Problemchen: große E-Motoren und Frequenzumrichter, da geht auch das vordere oder hintere Lager kaputt. Der FU beeinflusst den E-Motor anders als das Netz. Unkontrollierte Ströme (kleiner und wenig Spannung), zerstören die Laufflächen der Kugeln im Kugellager. Hier kann ein isoliertes B-Lager (B-Lager ist das meist kleinere auf der Nicht-Antriebsseite vom E-Motor) eingebaut werden. Dieses isolierte B-Lager unterbricht den schädlichen (vagabundierenden) Stromfluss. Problem gelöst. Die Wicklungen werden ebenfalls erneuert, manche meinen, „es genügt doch, nur die eine“, die defekte Wicklung zu erneuern. Es geht nicht. So einfach ist die Sache nicht. Die Teilüberhitzung so wie sie zum Beispiel bei einem Zweiphasenlauf besteht, schädigt den Isolationslack der ganzen Wicklung. Daneben sind alle 3 x 2 oder 3 x 4 oder auch 3 x 6 Wicklungen ineinander verschlungen. Wir nutzen zum Beispiel die Pyrolyse, um die alte Wicklung entfernen zu können. Da sind natürlich alle Drähte fast „blank“. Bis auf den Zunder/Zünder(?). Das war mal wieder so ein Einfall von einer etwas einfältigen Denkweise. Zurück zur Überschrift „Elektromotoren machen, wickeln, lagern“, die eigentliche Reparaturarbeit bei einem E-Motor, Drehstrommotor hier. Wickeln bedeutet ja, die Kupferdrähte auf einer Maschine „aufwickeln“ und dann in die vorhandenen Nuten im Blech im E-Motor (Stator) einträufeln (einlegen). Eine fest umrissene Arbeit, die eine fest umrissene Kostenstruktur hat, eben den Wickelpreis. Darauf kommt es an, das finden Sie bei uns auf der Infoseite. Hier ist der Link dorthin …. Sind noch Fragen offen? Sicherlich. So einfach ist es nämlich nicht. Gut, dann einfach die Kontaktmöglichkeiten nutzen!
Nutzen bringt Nutzen! AQ Pluss Motoren nutzen!
Interner Vermerk Überschrift
(995) Elektromotor – machen, wickeln, lagern
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Er geht hin ... Er geht weg ...
Ps.:
Hier Ihre Referenzliste ( Links ) zu den reparierbaren Elektromotoren:
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