Elektromotor Wickelkopf schwer symetrisch verbranntElektromotor läuft schwer – Wicklungsschaden
Elektromotoren arbeiten mit elektromagnetischen Feldern.
Diese Felder entstehen in den Wicklungen des Motors.
Sind die Wicklungen beschädigt, verändert sich das
Magnetfeld im Motor. Der Rotor wird nicht mehr gleichmäßig
angetrieben.
Die Folge:
Der Elektromotor läuft schwer, verliert Leistung oder
startet nur noch mit Mühe.
Aufgabe der Motorwicklung
Die Wicklung ist das Herzstück eines Elektromotors.
Sie besteht aus isolierten Kupferleitern, die im
Stator eingebaut sind.
Fließt Strom durch diese Leiter, entsteht ein
Magnetfeld.
Dieses Magnetfeld setzt den Rotor in Bewegung
und erzeugt das Drehmoment des Motors.
Ist die Wicklung beschädigt, arbeitet der Motor
nicht mehr richtig.
Typische Symptome eines Wicklungsschadens
Ein Wicklungsschaden macht sich meist durch
mehrere Anzeichen bemerkbar.
Typische Hinweise sind:
Motor läuft schwer oder unruhig
Motor verliert deutlich an Leistung
erhöhte Stromaufnahme
starke Erwärmung
ungewöhnlicher Geruch nach Isolationsmaterial
In manchen Fällen startet der Motor noch,
erreicht aber nicht mehr seine normale Drehzahl.
Häufige Ursachen
Wicklungsschäden entstehen meist durch
thermische oder elektrische Belastung.
Typische Ursachen sind:
Überlastung des Motors
mangelnde Kühlung
falsche Betriebsspannung
verschmutzte Lüftungskanäle
Alterung der Isolierung
Auch häufige Startvorgänge können die
Motorwicklung stark belasten.
Windungsschluss im Motor
Eine besonders kritische Form des Schadens
ist der sogenannte Windungsschluss.
Dabei berühren sich zwei Wicklungsdrähte
durch beschädigte Isolierung.
Der Strom nimmt dann einen kürzeren Weg
durch die Wicklung.
Das führt zu:
sehr hoher Stromaufnahme
starken Erwärmungen
ungleichmäßigen Magnetfeldern
Der Motor läuft dann schwer und verliert
schnell an Leistung.
Gefahr weiterer Schäden
Ein Wicklungsschaden bleibt selten lange
ohne Folgen.
Durch die ungleichmäßigen Kräfte können
weitere Probleme entstehen:
Überhitzung des Motors
Beschädigung der Lager
Rotor schleift im Stator
Wird der Motor weiter betrieben, kann
es schließlich zum kompletten Ausfall kommen.
Wicklungsreparatur als Lösung
In vielen Fällen muss ein Elektromotor mit
Wicklungsschaden nicht ersetzt werden.
Eine fachgerechte Neuwicklung kann den
Motor wieder vollständig funktionsfähig
machen.
Dabei werden:
beschädigte Wicklungen entfernt
neue Kupferwicklungen eingebaut
Isolierung erneuert
Motor elektrisch geprüft
So lässt sich die Lebensdauer eines Motors
oft deutlich verlängern.
AQ Pluss Motoren prüft Elektromotoren,
erkennt Wicklungsschäden und führt
fachgerechte Reparaturen durch.
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Er geht hin ... Er geht weg ...
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SERVICEBOX – Elektromotor erkennen und Reparatur prüfen
Viele Elektromotoren werden vorschnell ersetzt,
obwohl eine Reparatur technisch möglich
und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Mit unserer Referenzübersicht können Sie
typische Bauformen von Elektromotoren
schnell vergleichen und zuordnen.
Die Referenzbilder helfen bei der
Identifikation von Motorbauarten,
Drehzahlvarianten und Geräteantrieben.
Referenzlisten reparierbarer Elektromotoren
Drehstrommotoren
• Drehstrommotoren – 1 Drehzahl
• Drehstrommotoren – 2 Drehzahlen
Einphasenmotoren
• Kondensatormotoren
Kollektormotoren
Kollektormotoren DC 12 V 24 V 160 V
Weitere Elektromotoren
• Generatoren (Geno)
• Außenläufermotoren (Ventilatoren)
• Geräte mit eingebauten Elektromotoren
• Sondermotoren und Spezialantriebe
Praxis-Tipp
Elektromotoren zeigen viele Defekte frühzeitig:
• ungewöhnliche Geräusche
• erhöhte Temperatur
• reduzierte Drehzahl
• Startprobleme
Wer diese Symptome früh erkennt,
kann Schäden vermeiden und
Reparaturkosten deutlich senken.
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