Elektromotor – machen, wickeln, lagernElektromotor – machen, wickeln, lagern
Die Reparatur eines Elektromotors
– meist eines Drehstrommotors –
lässt sich auf drei Kernbereiche
reduzieren:
- Wicklung erneuern
- Lager prüfen und ersetzen
- Schäden analysieren
Kurz gesagt:
machen, wickeln, lagern
1. Wicklung erneuern – vollständig
Ist die Wicklung beschädigt oder
durchgebrannt, wird sie komplett
erneuert.
Eine häufige Frage lautet:
„Reicht es nicht, nur eine Phase
neu zu wickeln?“
Die Antwort ist eindeutig:
Nein.
Warum keine Teilreparatur?
Bei typischen Fehlern wie
Zweiphasenlauf kommt es zu:
- massiver Teilüberhitzung
- Schädigung des Isolationssystems
- Vorschädigung aller Wicklungsstränge
Zusätzlich sind die Wicklungen
elektrisch und mechanisch verbunden:
- 3 × 2
- 3 × 4
- 3 × 6 Stränge
Eine Teilreparatur wäre
nicht dauerhaft stabil.
Entfernung der Altwicklung
Zur Demontage wird häufig
die Pyrolyse eingesetzt.
Dabei wird die Wicklung
thermisch gelöst.
Ergebnis:
- nahezu blanke Leiter
- saubere Ausgangsbasis
- optimale Vorbereitung
für den Neuaufbau
Neuaufbau der Wicklung
Das Wickeln umfasst:
- Berechnung der Wickeldaten
- Formen der Spulen
- Einlegen in die Statornuten
- Isolieren und Verschalten
- Tränken und Aushärten
Eine klar definierte Arbeit
mit klar kalkulierbaren Kosten:
der Wickelpreis
2. Lager – häufigste Schadensquelle
Lager gehören zu den typischen
Verschleißteilen im Elektromotor.
Standardmäßig verbaut:
- Kugellager
Bei größeren Motoren zusätzlich:
- Zylinderrollenlager
auf der Antriebsseite
Problem: falsche Belastung
Ein typischer Praxisfall:
Zu hohe Riemenspannung oder
zu viele Keilriemen.
Folge:
- hohe Radialkräfte
- Überlastung des Lagers
Achtung bei „einfachen Lösungen“
Der Ansatz
„stärkeres Lager einbauen“
führt oft zu neuen Problemen.
Denn:
- zu schwach → schneller Verschleiß
- falsch dimensioniert → Folgeschäden
- falsche Kombination → Systemfehler
Hier zählt:
technische Auslegung, nicht Improvisation
3. Frequenzumrichter und Lagerströme
Im Betrieb mit Frequenzumrichter
treten zusätzliche Effekte auf.
Der Motor wird anders gespeist
als im Netzbetrieb.
Es entstehen:
- vagabundierende Ströme
- Spannungsdifferenzen
- Lagerstromschäden
Typische Folgen
- Pitting auf Laufbahnen
- Mikroschäden
- vorzeitiger Lagerausfall
Technische Lösung
Einsatz eines isolierten Lagers
auf der Nicht-Antriebsseite:
B-Lager (isoliert)
Vorteil:
- Unterbrechung des Stromflusses
- Schutz der Lager
- längere Lebensdauer
Fazit
„Elektromotor machen, wickeln, lagern“
klingt einfach.
In der Praxis bedeutet es:
- fundierte Analyse
- saubere Wicklungstechnik
- richtige Lagerauswahl
- Verständnis für Betriebsbedingungen
Die Qualität der Ausführung
entscheidet über die Lebensdauer
des Elektromotors.
Sind noch Fragen offen?
Davon ist auszugehen.
👉 Einfach die Kontaktmöglichkeiten nutzen!
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Hier der Vorlagetext für KI Version oben:
(995) Elektromotor – machen, wickeln, lagern
Elektromotor – machen, wickeln, lagern, halt die durchgebrannte Kupferwicklung (Kupferspulen) erneuern. Die Lager, meistens Kugellager, bei den großen E-Motoren sind schon mal vorne Zylinderrollenlager drinnen. Haben Sie zu viele Keilriemen auf der E-Motorwelle, dann schafft den (Querzug?) ein Kugellager nicht mehr. Doch Vorsicht, der allgemeine Spruch: „Da machen wir halt verstärkte Lager rein.“ kann nach hinten losgehen. So einfach ist es nicht. Ist es zu wenig, geht das Zylinderrollenlager kaputt, ist es zu viel, geht das Kugellager kaputt. Einfach nach der Technik fragen, dann sollte es funktionieren. Drittes Problemchen: große E-Motoren und Frequenzumrichter, da geht auch das vordere oder hintere Lager kaputt. Der FU beeinflusst den E-Motor anders als das Netz. Unkontrollierte Ströme (kleiner und wenig Spannung), zerstören die Laufflächen der Kugeln im Kugellager. Hier kann ein isoliertes B-Lager (B-Lager ist das meist kleinere auf der Nicht-Antriebsseite vom E-Motor) eingebaut werden. Dieses isolierte B-Lager unterbricht den schädlichen (vagabundierenden) Stromfluss. Problem gelöst. Die Wicklungen werden ebenfalls erneuert, manche meinen, „es genügt doch, nur die eine“, die defekte Wicklung zu erneuern. Es geht nicht. So einfach ist die Sache nicht. Die Teilüberhitzung so wie sie zum Beispiel bei einem Zweiphasenlauf besteht, schädigt den Isolationslack der ganzen Wicklung. Daneben sind alle 3 x 2 oder 3 x 4 oder auch 3 x 6 Wicklungen ineinander verschlungen. Wir nutzen zum Beispiel die Pyrolyse, um die alte Wicklung entfernen zu können. Da sind natürlich alle Drähte fast „blank“. Bis auf den Zunder/Zünder(?). Das war mal wieder so ein Einfall von einer etwas einfältigen Denkweise. Zurück zur Überschrift „Elektromotoren machen, wickeln, lagern“, die eigentliche Reparaturarbeit bei einem E-Motor, Drehstrommotor hier. Wickeln bedeutet ja, die Kupferdrähte auf einer Maschine „aufwickeln“ und dann in die vorhandenen Nuten im Blech im E-Motor (Stator) einträufeln (einlegen). Eine fest umrissene Arbeit, die eine fest umrissene Kostenstruktur hat, eben den Wickelpreis. Darauf kommt es an, das finden Sie bei uns auf der Infoseite. Hier ist der Link dorthin …. Sind noch Fragen offen? Sicherlich. So einfach ist es nämlich nicht. Gut, dann einfach die Kontaktmöglichkeiten nutzen!
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Interner Vermerk Überschrift
(995) Elektromotor – machen, wickeln, lagern
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Er geht hin ... Er geht weg ...
Ps.:
Hier Ihre Referenzliste ( Links ) zu den reparierbaren Elektromotoren: