Elektromotor 37)
B3 Bauform der Fußmotor Bauart Fußmotor


B3 Bauform Elektromotor:
Maße, Normen & Tücken der Füße


Alles über die B3 Bauform (Fußmotor).

Warum 6 oder 8  Bohrungen

Probleme machen und

wie die IEC-Norm

geregelt ist.

 

Tipps von AQ  Pluss.

 

 


Elektromotoren Glossar Blog die B3 Bauform der Fußmotor, im Bild 3 E Motoren, D Mot,  Bauart Fußmotor. Bild links E Motor in B3 ohne Bemaßung, in der Mitte mit Bemaßung kleinste größe, rechts E Motor in B3 mit Bemaßung größter E Motor.
Elektromotoren Glossar Blog die B3 Bauform der Fußmotor, im Bild 3 E Motoren, D Mot, Bauart Fußmotor. Bild links E Motor in B3 ohne Bemaßung, in der Mitte mit Bemaßung kleinste größe, rechts E Motor in B3 mit Bemaßung größter E Motor. Alle E Motoren nach Standard IEC Norm von IEC 56 bis IEC 315.

Die Bauform B3 ist der absolute Klassiker unter den Elektromotoren: der reine
Fußmotor. Doch wer denkt, Fuß ist gleich Fuß, erlebt beim Austausch oft eine
Überraschung. Von instabilen Einzelfüßen über herstellereigene „Un-Normen“ mit 6
oder 8 Bohrungen bis hin zu den Tücken beim Keilriemenspannen – in diesem
Beitrag erfährst du, worauf du beim B3-Motor wirklich achten musst.


Elektromotor-Glossar:
Die Bauform B3 (Der Fußmotor)


Elektromotoren Glossar Blog die B3 Bauform der Fußmotor Bauart Fußmotor hier die Fußmaße als Auszug IEC Normreihe, nur die Füße untereinander im Bild nach IEC von 56 bis 315, nur die maximalen Abmessungen.Elektromotoren B3 Fußmaße Auszug nach IEC von 56 bis 315,

Den Einstieg in die Welt der Montagearten macht die Bauform B3 – besser bekannt
als der klassische Fußmotor. Kennzeichnend für diese Bauart ist die reine
Befestigung über Gehäusefüße. Während größere Motoren (vorzugsweise mit schweren
Graugussgehäusen) zwei massive, durchgehende Fußleisten links und rechts
besitzen, kommen bei kleineren Fabrikaten aus Aluminium-Strangguss (wie etwa bei
Sägeflachmotoren) oft auch vier einzelne Füße zum Einsatz. Hier ist beim
Transport und der Montage Vorsicht geboten: Einzelne Aluminiumfüße neigen leider
dazu, bei Überlastung oder Stößen gerne abzubrechen.

Die standardisierte Montage: Fest oder flexibel
Um den Elektromotor vibrationsfrei auf einer planen Fläche zu verschrauben, sind
nach der internationalen IEC-Norm standardmäßig vier Fußbohrungen vorgesehen. In
der Praxis gibt es neben der direkten Montage auf Fundamentplatten zwei bewährte
Alternativen, um den Motor flexibel zu lagern:
1. Spannschienen: Sie eignen sich hervorragend, um den Motor bei der Verwendung
von Keilriemen präzise auszurichten.
2. Spannschlitten: Bieten ebenfalls eine komfortable Justierung und sind ideal,
um den Keilriemen einfach und gleichmäßig zu spannen.

Abstände, Wellenmaße, Passfeder (Keil) und die Achshöhe (Spitzenhöhe) sind nach
der IEC-Norm streng festgelegt. Alles, was sich nach hinten oder oben erstreckt,
bleibt den Herstellern überlassen. Komplex wird es jedoch, wenn man die
Fußbohrungen genauer betrachtet.

Die Tücke der „Un-Norm“: 6 oder 8 Bohrungen im Fuß
Obwohl die IEC-Norm klar definiert ist, nutzen viele Hersteller variablere
Lösungen, um Produktionskosten zu sparen. Das führt in unserer Werkstatt bei AQ
Pluss Motoren regelmäßig zu Reparaturaufträgen von durchgebrannten Motoren, weil
beim Austausch die Bohrungen nicht fluchteten und der Antrieb mechanisch
verspannt wurde.

Ein Beispiel aus der Praxis sind Motoren der IEC-Baugröße 90. Hier gibt es die
zwei standardisierten Baulängen 90 S (Short) und 90 L (Long). Die vorderen
Bohrungen sind identisch, die hinteren unterscheiden sich jedoch in der Länge.
Um nur ein einziges Gehäuse für beide Längen gießen zu müssen, bohren manche
Hersteller einfach sechs Löcher in die Fußleisten (S + L kombiniert).

Noch deutlicher wird dies bei Großmotoren:
- Bei den Baugrößen IEC 225 S und 225 L (hier existiert kein M) findet man statt
  der genormten 4 Bohrungen oft 6 Löcher in der Fußleiste.
- Richtig wild wird es bei der Baugröße IEC 315 (S, M und L). Hier sieht die
  „Un-Norm“ mancher Hersteller sogar 8 Bohrungen vor. So kann ein einziges
  Gehäuse universell für mehrere Leistungsklassen und Drehzahlen genutzt werden.

Diese Abweichungen müssen nicht zwingend zu Problemen führen, doch wenn der
Ersatzmotor nicht exakt passt, kann das im Betrieb durch Fehlstellungen richtig
nerven und durch Stillstandzeiten spürbar ins Geld gehen.

Von klein bis groß: Die Grenzen der IEC-Norm
Der B3-Fußmotor zieht sich durch die gesamte IEC-Reihe – angefangen bei den
kleinsten Modellen der Baugröße IEC 56 bis hin zu den Riesen der Größe IEC 315.
Darunter und insbesondere darüber hinaus werden ebenfalls Baugrößen angegeben
(z. B. Baugröße 44 oder extrem große Antriebe wie 350, 400, 500). Diese riesigen
Maschinen fallen jedoch nicht mehr unter die klassische IEC-Norm; ihre Bezeichnungen
sind freie Anlehnungen der Hersteller, geben aber dennoch immer die verlässliche
Spitzenhöhe (Achshöhe in mm) an.

Passende Maße im Blick behalten
Damit beim nächsten Motortausch alles glattläuft, empfehlen wir den Abgleich mit
unseren präzisen Tabellen. Die exakten Zuordnungen aller Maße und Abstände findest
du direkt über den untenstehenden Link zu unseren Maßtabellen.

Nutze diese Informationen vor dem Kauf oder Anschluss, um böse Überraschungen zu
vermeiden. Denn: AQ Pluss nutzen – bringt Nutzen!


Verantwortlich für die Texteinstellung:
Text oben,
KI Bearbeitung und Formatierung Gemini (Google) 19.07.2026
Text unten,
Original, Script Autor Karl Heinz Gendner 19.07.2026


Elektromotor Glossar Blog Dialog Angebot anfordern für E Motor, wenn der ERlektriker ratlos ist, hier im Dialog Anbieter und Elektrker, im Bild die beiden Cartoons zusammen. Angebot anfordern, bei AQ Pluss ... wenn es unklar ist.

B3 Bauform der Fußmotor Bauart Fußmotor

 

Start ist die B3 Bauform, die Bauform (manche sagen auch Bauart) mit der Fußbefestigung. Große Motoren (Graugussgehäuse vorzugsweise) haben 2 Fußleisten, links und rechts. Typisch bei chinesischen E-Motoren ist der Stabilisierungssteg in der Mitte der Fußleiste. Bei manchen kleinen Elektromotoren, Stranggussgehäuse aus Alu (Beispiel Sägeflachmotoren), da sind auch schon mal Fußleisten dran. Bei manchen Fabrikaten sind auch 4 einzelne Füße dran (Vorsicht, die brechen gerne am liebsten ab). 4 Fußbohrungen (nach IEC-Norm) sind vorhanden, um den E-Motor fest auf eine plane Fläche zu schrauben.

 

2 Alternativen gibt es zur Fläche, die Spannschienen (Vorteil Justieren des Motors bei Keilriemen) und die Spannschlitten, ebenfalls gut zum Justieren und Keilriemen spannen geeignet.

 

Die Abstände nach vorn, Welle, Keil, Achshöhe, Fußmaße, das unterliegt alles der IEC-Norm, nach hinten und oben ist es herstellerbedingt. Jetzt geht es um die Fußbohrungen, da wird es etwas komplexer. Ebenfalls genormt, werden die aber gerne variabler ausgeführt, das ist herstellerbezogen und bringt uns manchen durchgebrannten E-Motor zur Reparatur rein, weil er zwar die Normbohrungen hat, aber auch noch ein paar mehr. Beispiel kleiner E-Motor Bauform B3 IEC Größe 90, 2 Baulängen 90 S und 90 L, d. h. vordere Bohrungen gleich, aber hintere Bohrungen unterschiedlich lang.

 

Normal nach Norm ist „Söder L“, manche Hersteller machen aber für beide nur 1 Gehäuse, dann halt S + L, also 6 Bohrungen in den Füßen, das sorgt für Probleme gelegentlich. Ein Beispiel der großen Motoren, IEC 225 S 225 L (kein 225 M), d. h. 45 kW und 37 kW, auch wieder nach Norm 4 Bohrungen, nach Un-Norm“ 6 Bohrungen. Ganz wild wird es bei einer IEC Baugröße 315, da ist ebenfalls 315 S, 315 M, 315 L, jeweils je S / M / L 4 Fußbohrungen vorgesehen. Die „Un-Norm“ macht allerdings 8 Bohrungen in die Fußleiste, es geht bei einer Gehäusegröße für mehrere Leistungen und Drehzahlen.

 

Die Probleme, die da auftreten können – nicht müssen, können ganz schön nerven, weil sie ins Geld gehen können.

 

B3 der Fußmotor geht durch die ganze IEC-Reihe mit den kleinsten IEC 56 bis zum größten IEC 315, darunter und darüber (hauptsächlich) wird auch gerne noch eine Baugröße angegeben, z. B. 44 unten oder oben 350/400/500. Diese sind aber nicht in der IEC-Norm, es sind nur freie Anlehnungen und geben immer auch die Spitzenhöhe an.

 

Zuordnungen der Maße in den Tabellen als Link.

 

Nutzen Sie die Informationen, AQ Pluss nutzen – bringt Nutzen!!

 

 

Interner Vermerk Überschrift ( lfd Nr ohne )  B3 Bauform der Fußmotor Bauart Fußmotor

 

 



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