Elektromotor 77)
Elektromotor-Glossar-Blog Thema Rillenkugellager
Lagerung beim Elektromotor:
Rillenkugellager, Fest-/Loslager
Wie funktioniert die Lagerung beim Elektromotor?
Erfahren Sie im Glossar alles über Fest- und
Loslager, C3-Lagerluft, Zylinderrollenlager
und Vorbeugung von Schäden.

E Motor Rotor mit Kugellager A links + B rechtsOb Festlager, Loslager oder erhöhte C3-Lagerluft:
Erfahren Sie im AQ Pluss Motoren Glossar, wie
die Welle im Elektromotor gelagert wird.
Wann Zylinderrollenlager nötig sind und warum
defekte Kugellager die häufigste Ursache für
durchgebrannte Statorwicklungen sind!
LAGERUNG BEI ELEKTROMOTOREN:
FUNKTION, AUFBAU UND PRAXIS-TYPEN
Elektromotor-Glossar-Blog Kugellager LagergrößenWAS BEDEUTET DIE LAGERUNG BEIM ELEKTROMOTOR?
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Jeder Elektromotor benötigt mindestens zwei **Lager**, um die rotierende Welle
präzise und reibungsarm im Gehäuse zu führen:
* **A-Seite (Drive Side / Wellenseite):** Hier tritt die Welle aus dem Gehäuse
aus, um die Maschine, eine Pumpe oder einen Riemen anzutreiben.
* **B-Seite (Non-Drive Side / Gegenseite):** Die dem Antrieb gegenüberliegende
Seite, auf der sich meist auch das Lüfterrad befindet.
PRINZIP FESTLAGER UND LOSLAGER
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Da sich die Motorwelle im Betrieb durch Erwärmung ausdehnt, muss das System diese
Längenänderung flexibel auffangen können:
1. **Standardkonfiguration (Loslager A / Festlager B):**
* **Loslager (A-Seite):** Auf den geschliffenen Wellensitz aufgeschrumpft.
Eine Tellerfeder füllt den verbleibenden Luftspalt vor dem Lagerschild aus
und spannt das Lager vor, damit die Welle nicht unkontrolliert wandert.
* **Festlager (B-Seite):** Durch Wellenabsatz und Lagerschild starr fixiert.
2. **Umgekehrte Anordnung (Festlager A / Loslager B):**
* Wird eingesetzt, wenn Laufräder von Ventilatoren oder Pumpen direkt auf der
Motorwelle montiert sind. Hier wird das Lager auf der A-Seite z. B. per
Sprengring als Festlager fixiert.
Gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit werden die Lagersitze mit Wellendichtringen
(Wedis) geschützt.
LAGERLUFT (C3, C4) UND SCHMIERING
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Kleine und mittlere Motoren nutzen lebensdauergeschmierte **Rillenkugellager** mit
Dichtscheiben (Metall oder Kunststoff/FKM).
* **Lagerluft C3:** Standard bei E-Motoren. Durch die erhöhte Lagerluft kann
das Lager Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring ausgleichen,
ohne zu klemmen. Für extreme Wärme/Kälte existieren die Klassen C4 und C5.
* **Nachschmierung:** Großmotoren besitzen einseitig offene Lager und spezielle
Schmiereinrichtungen zur regelmäßigen Wartung.
SONDERFALL: ZYLINDERROLLENLAGER BEI HOHEM RADIALZUG
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Bei großen Motoren (z. B. ab 75 kW) mit starken Keilriemenantrieben wirken ex-
treme Querkräfte auf die A-Seite. Normale Rillenkugellager wären mechanisch
überfordert.
Hier kommen **Zylinderrollenlager** (Typen NU oder NJ) zum Einsatz.
* *Wichtig:* Diese Lager benötigen eine ständige Mindest-Zugbelastung, da sie
sich im reinen Leerlauf ohne Last selbst beschädigen können.
DEFEKTE LAGER: DIE HÄUFIGSTE URSACHE FÜR MOTORBRAND
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Lager sind Verschleißteile. Werden Vibrationen oder Laufgeräusche ignoriert,
zerstört sich das Lager selbst. In der Folge blockiert der Rotor oder schleift
am Statorblechpaket – der Motor brennt durch.
Sollte es durch ein defektes Lager zum Motorschaden gekommen sein: **AQ Pluss
Motoren** setzt Ihren durchgebrannten Elektromotor fachgerecht instand und er-
neuert die gesamte Lagerung.
**AQ Pluss nutzen – bringt Nutzen!!**
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Ps.: Alle hier gezeigten Kugellager (nicht Rollenlager unten), sind lebensdauer geschmiert und geschlossen.
Bei E Motoren wird die Lagerluft C3 normal eingesetzt. Bei HTM E Motoren nehmen wir Kugellager mit
Lagerluft von C4 meist sogar C5.
Verantwortlich für die Texteinstellung:
Text oben,
KI Bearbeitung und Formatierung Gemini (Google) ...2026
Text unten,
Original, Script Autor Karl Heinz Gendner ...2026
Elektromotor-Glossar-Blog Keine Kugellager, ZylinderrollenlagerElektromotor-Glossar-Blog Rillenkugellager, verkürzt Kugellager, verallgemeinert Lager.
Für alle 3 Begriffe nehmen wir hier mal den so weit wie möglich verallgemeinerten Begriff Lager, er ist auch am besten geeignet, weil er der kürzeste ist. Wir hatten schon in anderen Elektromotoren-Blog-Artikeln über Lager geschrieben, auch in einem Teil des Glossars über die Lagerung. Vorne im Lagerschild ein Lager für die drehende Welle und das zweite das Gegenlager (B-Seite oder auch Non Drive Side bezeichnet). Den Punkt Festlager und Loslager greifen wir hier nochmal im Detail auf, es gehört ja unbedingt dazu.
Die A-Seite (oder Drive Side) ist die, auf der die Welle auf dem E-Motor-Gehäuse kommt. Das Lager in dem ersten Fall Loslager wird auf einem geschliffenen Wellenstück heiß aufgeschrumpft. Begrenzung innen, ein Wellenabsatz zum Rotorblechpaket. Begrenzung nach vorn, der Lagersitz vom Lagerschild, Loslager – mit einem Luftspalt zur Begrenzung vorn. Der Luftspalt wird mit einer Tellerfeder ausgefüllt (vorgespannt), damit die Welle nicht wandert. Die B-Seite, die Non Drive Side, da wird das Lager vom Lagerschild und Wellenabsatz fixiert – Festlager. Beide Lager werden nach außen gegen Verschmutzung geschützt mit einem Wellendichtring (Wedi), bei extremen Bedingungen auch staub- und flüssigkeitsdicht.
Bei den kleinen E-Motoren sind Lebensdauer geschmierte Rillenkugellager verbaut. Mit Dichtscheiben, teilweise aus Metall und teilweise aus Kunststoff, auch für Hochtemperaturen. Die Lager haben eine erhöhte Lagerluft, Bezeichnung C3, das bedeutet, die Temperaturdifferenz können sie ausgleichen, es gibt einen Temperaturbereich, darüber hinaus sind z. B. FKM Kunststoffe und eine Lagerluft C4 oder C5 für höhere Temperaturen im Einsatz, ebenso wie der Bereich für Tieftemperaturen. Größere E-Motoren haben zumindest einseitig offene Kugellager, offen für die Möglichkeit, diese noch zu schmieren, Nachschmiereinrichtungen gehören zu allen großen E-Motoren.
2 Sonderfälle gehören noch zu dieser Betrachtung. Einmal für größere E-Motoren, z. B. 75 kW Motoren, wenn diese große Keilriemenscheiben auf den Wellen haben, werden Zylinderrollenlager angesetzt. Die Keilriemen haben einen sehr starken Radialzug, Kugellager wären da mechanisch überfordert, also Lager mit Zylinderrollen. Doch Vorsicht – diese dürfen auch nicht zu wenig Zugbelastung haben, sonst zerstören sie sich. Bezeichnungen sind NJ oder NU Lager mit halt Zylinderrollen anstatt der Kugeln.
Zum Zweiten die Betrachtung der Standardausführung, Loslager A (Wellen-)Seite und Festlager B (Gegenseite, mit Lüfterrad). Es gibt noch die Umkehrung davon. Das bedeutet A-Seite Festlager und B-Seite Loslager. Typische Anwendungen dafür sind Einsatzfälle, bei denen ein Ventilatorrad oder ein Pumpenrad dreht, auf der Motorwelle fixiert sind, also nicht über Keilriemen, nicht über Kupplungen oder eventuell andere Verbindungen. Auf der A-Seite, also Wellenseite, wird das Lager mit einem Sprengring fixiert und auf der B-Seite die Tellerfeder eingesetzt.
Es gibt natürlich noch eine Menge an Details für E-Motoren-Lager, aber auch da ist jede Menge an Physikkenntnissen erforderlich, die der Anwender nicht braucht, das genügt hier, um die Grundzüge der E-Motoren-Lagerung zu verstehen.
Defekte Lager bringen uns jede Menge an durchgebrannten E-Motoren auf die Werkbank. Es wird gerne vergessen, dass es Verschleißteile sind, die nicht ewig halten. Erst wenn diese soweit sich selbst zerstört haben, dass der E-Motor davon mit kaputtgeht, dann wird (zu spät natürlich) reagiert. Der E-Motor ist hinüber.
Bei kleinen E-Motoren etwas Gewohntes schon, bei größeren wird es natürlich teurer. Schwingungskontrollen können vorbeugend eingesetzt werden, werden es aber nicht auf breiter Front, sondern gut bei kritischen und hauptsächlich teuren Antrieben, E-Motoren. Damit ist hier im Glossar das Thema Lager abgeschlossen.
AQ Pluss Motoren nutzen – bringt Nutzen!!
z. B. wenn es wieder einmal zu spät war für Ihren E-Motor – durchgebrannt aufgrund von gefetzten Kugellagern.
Interner Vermerk Überschrift ( lfd Nr ) Elektromotor-Glossar-Blog Rillenkugellager, verkürzt Kugellager, verallgemeinert Lager.
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